Mit der Internationalen Mineralienmesse fanden
die Freisener
Mineralientage ihr Ende. Nach der zweitägigen Schürfaktion am vergangenen
Mittwoch und Donnerstag war die 27. Auflage der Börse der
eindrucksvolle Schlussakkord in einer für die Mitglieder des MVF
recht stressigen und nervenaufreibenden Woche.
Auf mehr als 90 Tischen wurden in der Freisener Bruchwaldhalle dem
interessierten Laien wie auch dem Fachpublikum ein reichhaltiges
Angebot verschiedener Mineralien und Achaten dargeboten.
Neben Achaten aus den allseits bekannten internationalen Fundstellen
war auch ein breites Spektrum an Achaten aus den Deutschen
Fundgebieten zu bewundern.
Bei gut einem Drittel der Aussteller lag der
Angebots-Schwerpunkt auf Achaten und anderen Mineralien aus der
Saar-Nahe-Region. So wurden auch in diesem Jahr wieder sehr schöne
Sammlungs-Achate aus der Region Freisen von mehreren Sammlern zum
Verkauf angeboten. Daneben konnte man schöne Achate aus Oberthal
erwerben. Eine Fundstelle, die seit Jahren erloschen ist, trotzdem
waren auch in diesem Jahr wieder eine stattliche Anzahl der
gesuchten Ryolith-Achate auf der Börse zu finden. Überraschend groß
war auch das Angebot an wirklich tollen Gangachaten aus Steinbach.
Auch bewundernswerte Achate aus Dienstweiler sowie
Mineralienstufen, Drusen und Achate aus dem Steinbruch Juchem waren
auf den Tischen mehrerer Sammler zu finden. Vor dem Hintergrund,
dass im Steinbruch Dienstweiler schon vor etlichen Jahren der Abbau
eingestellt wurde, hatte man heute die sonst seltene Möglichkeit die
eigene Sammlung mit diesen exklusiven Stücken zu bereichern. Auch im
Stbr. Juchem wurden in letzter Zeit nur sehr wenig hochwertige
Achate gefunden, trotzdem entpuppten sich die Auslagen einiger
Sammler als wahre Fundgruben.
Die zum Kauf angebotenen Achate aus dem
südpfälzischen Steinbruch Waldhambach zeichneten sich durch eine
große Farbenvielfalt und lebhafte Zeichnungen aus.
Das Angebot an versteinerten Hölzern war in diesem Jahr
bemerkenswert groß. Auf mehreren Tischen waren versteinerte Hölzer
aus dem Lebacher und Freisener Fundgebiet zu finden. Ein Aussteller
bot exklusive Kieselhölzer aus internationalen Fundgebieten an.
Ganz und gar nicht störend, sondern als
wirklich wohltuende Abwechslung zu bewerten war das Auflockern der
Ausstellerreihen durch Anbieter stilvollen Schmucks – meistens
thematisch verbunden mit dem Hauptthema der Veranstaltung:
Mineralien und Achat.
Am Ausgang war der letzte Hingucker platziert:
die von der Freisener Konditorei Keller kreierten Freisener
Edelsteinpralinen. Diese Appetithäppchen zeigten den Weg
zum eigentlichen Highlight der Freisener Börse: das mittlerweile
legendäre Kuchen-Buffet des Mineralienvereins. Verantwortlich für
diesen Teil des Events zeichnen die emsigen Frauen der Mitglieder
des MVF. Sie tragen somit einen großen Teil zum Gelingen dieser
Veranstaltung bei.
Den durchweg positiven Kommentaren der fast 1000 Besucher nach zu
urteilen, können die aktiven Mitglieder des Mineralienvereins
Freisen auch in diesem Jahr recht zufrieden auf eine gelungene
Veranstaltung zurück blicken. Das Lob macht es Ihnen nach einigen
wenigen stressfreieren Wochen, bestimmt viel leichter, wieder an die
Planungen und Vorbereitungen der nächsten Börse heranzugehen.